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Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Rheinland-Pfalz
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Welche Gebäude brauchen wann einen Energiepass?

Wohngebäude, die bis Ende 1965 fertig gestellt wurden, brauchen den Pass ab dem 1.7.2008 - neuere Wohngebäude ab 1.1.2009. Eigentümer von Nichtwohngebäuden (Geschäftshäuser, Gewerbebetriebe etc.) müssen erst ab dem 1.7.2009 einen Energiepass haben. Für Neubauten über 50m² Wohnfläche gilt seit 2002 die Ausweispflicht. Bis zum 30.8.2008 können Eigentümer zwischen Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis wählen. Nach diesem Zeitpunkt brauchen Eigentümer von Wohnhäusern mit weniger als 5 Wohnungen und Häuser, die vor 1977 gebaut wurden immer einen Bedarfsausweis. Bei Häusern mit mehr als 5 Wohnungen und bei Häusern, die nach Wärmeschutzverordnung `77 energetisch verbessert wurden, kann auch nachher zwischen Verbrauchspass und Bedarfspass frei gewählt werden.  

Auf alle Fälle gilt: Der Bedarfsausweis ist in jedem Fall qualitativ besser - berücksichtigt er doch die vorhandene Heizungstechnik und die energetische Qualität der Gebäudehülle. Fragen beantwortet gerne Ihr Schornsteinfeger! 

KFW-PROGRAMM

Keine Förderung ohne hydraulischen Abgleich



Ab Januar 2007 werden Vergünstigungen der KfW-Förderbank für Heizungssanierungen nur noch gewährt, wenn auch ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage vorgenommen wird. Denn ein nicht vorgenommener Abgleich verursacht insbesondere in mehrstöckigen Gebäuden einen erhöhten Energieverbrauch und oftmals auch lästige Strömungsgeräusche. Zudem arbeiten moderne Brennwertkessel erst bei entsprechend geringer Rücklauftemperatur im optimalen Bereich.



Künftig weitere Voraussetzung für die Inanspruchnahme aller Vergünstigungen im Rahmen der KfW-Förderprogramme:



Die Arbeiten müssen von einem anerkannten Fachbetrieb ausgeführt werden.



Und beim Austausch von Heizungsanlagen werden nur noch Brennwertgeräte gefördert.



Niedertemperaturkessel werden grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt.



Alternativ zu

zinsgünstigen

Darlehen gibt

es auch

Investitionszuschüsse



Alternativ zu den zinsgünstigen Darlehen werden im Zuge des Programms ?CO2- Gebäudesanierung? künftig auch Investitionszuschüsse gewährt, wenn durch die Sanierungsmaßnahme das Neubau-Niveau nach EnEV erreicht wird.



Wer kein Darlehen beansprucht, kann mit einem zehnpozentigen Zuschuss, maximal 5000 Euro pro Wohneinheit rechnen. Bei Unterschreitung der EnEV-Neubau-Werte um 30 Prozent steigt der Zuschuss auf 17,5 Prozent oder höchstens 8750 Euro.



Bei den Sanierungsmaßnahme-Paketen 0 bis 4, etwa bei der Kombination von Heizungserneuerung und Fensteraustausch oder Außenwandwärmedämmung , gibt es fünf Prozent Direktzuschuss, maximal 2500 Euro je Wohneinheit. Weiterhin gewährt wird bei Darlehen der Tilgungszuschuss:



Fünf Prozent des Kreditbetrages, wenn das Neubau-Niveau erreicht wird,



12,5 Prozent bei einer 30-prozentigen Verbesserung gegenüber Neubau-Niveau.



Zusätzliche Neuerungen beim ?CO2- Gebäudesanierungsprogramm?:Der Heizkesselaustausch wird unabhängig vom Alter einer Heizanlage gefördert.



Und beim Maßnahmepaket 4 fällt der Nachweis einer CO2- Einsparung von 40 kg pro m2 komplett weg. Damit werden Gas- und Öl-Brennwertgeräte entsprechend ihrer laut EnEV gleich günstigen Anlagenaufwandszahl gleichgestellt.



Änderungen auch beim KfW-Programm ?Wohnraum Modernisieren?: Brennwertkessel werden gefördert auch ohne die Kombination mit erneuerbaren Energieen.



Als Öko-Plus-Maßnahme gelten u.a. der Einbau einer solarthermischen Anlage sowie der Austausch von Einzelöfen und Nachtspeicherheizungen gegen Zentralheizungen mit Brennwerttechnologie.



Weitere Details zu den Neuerungen der KfW-Förderprogramme sowie Zinssätze unter



www.kfw-foerderbank.de

Brennstoffkosten





Quelle: Brennstoffspiegel. Für einen vollständigen Kostenvergleich sind neben den Brennstoffkosten auch die betriebs- und kapitalgebundenen kosten eines Heizsystems zu berücksichtigen.



Aktuelle Brennstoffkosten



Quelle: Initiative Pro Schornstein

Hier geht es zum Preisvergleich der Brennstoffkosten. Diesen erhalten Sie direkt auf dem Internet - Server von: Initiative Pro Schornstein



www.proschornstein.de

Keine Förderung ohne hydraulischen Abgleich

KFW-PROGRAMM



Ab Januar 2007 werden Vergünstigungen der KfW-Förderbank für Heizungssanierungen nur noch gewährt, wenn auch ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage vorgenommen wird. Denn ein nicht vorgenommener Abgleich verursacht insbesondere in mehrstöckigen Gebäuden einen erhöhten Energieverbrauch und oftmals auch lästige Strömungsgeräusche. Zudem arbeiten moderne Brennwertkessel erst bei entsprechend geringer Rücklauftemperatur im optimalen Bereich.



Künftig weitere Voraussetzung für die Inanspruchnahme aller Vergünstigungen im Rahmen der KfW-Förderprogramme:



Die Arbeiten müssen von einem anerkannten Fachbetrieb ausgeführt werden.



Und beim Austausch von Heizungsanlagen werden nur noch Brennwertgeräte gefördert.



Niedertemperaturkessel werden grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt.



Alternativ zu den zinsgünstigen Darlehen werden im Zuge des Programms ?CO2- Gebäudesanierung? künftig auch Investitionszuschüsse gewährt, wenn durch die Sanierungsmaßnahme das Neubau-Niveau nach EnEV erreicht wird.



Wer kein Darlehen beansprucht, kann mit einem zehnpozentigen Zuschuss, maximal 5000 Euro pro Wohneinheit rechnen. Bei Unterschreitung der EnEV-Neubau-Werte um 30 Prozent steigt der Zuschuss auf 17,5 Prozent oder höchstens 8750 Euro.



Bei den Sanierungsmaßnahme-Paketen 0 bis 4, etwa bei der Kombination von Heizungserneuerung und Fensteraustausch oder Außenwandwärmedämmung , gibt es fünf Prozent Direktzuschuss, maximal 2500 Euro je Wohneinheit. Weiterhin gewährt wird bei Darlehen der Tilgungszuschuss:



Fünf Prozent des Kreditbetrages, wenn das Neubau-Niveau erreicht wird,



12,5 Prozent bei einer 30-prozentigen Verbesserung gegenüber Neubau-Niveau.



Zusätzliche Neuerungen beim ?CO2- Gebäudesanierungsprogramm?:Der Heizkesselaustausch wird unabhängig vom Alter einer Heizanlage gefördert.



Und beim Maßnahmepaket 4 fällt der Nachweis einer CO2- Einsparung von 40 kg pro m2 komplett weg. Damit werden Gas- und Öl-Brennwertgeräte entsprechend ihrer laut EnEV gleich günstigen Anlagenaufwandszahl gleichgestellt.



Änderungen auch beim KfW-Programm ?Wohnraum Modernisieren?: Brennwertkessel werden gefördert auch ohne die Kombination mit erneuerbaren Energieen.



Als Öko-Plus-Maßnahme gelten u.a. der Einbau einer solarthermischen Anlage sowie der Austausch von Einzelöfen und Nachtspeicherheizungen gegen Zentralheizungen mit Brennwerttechnologie.

KENNZEICHNUNG ENTFÄLLT

?HEL schwefelarm? für alle Ölkessel geeignet!



?Heizöl EL schwefelarm? wird von den Herstellern ab sofort für alle Ölheizkessel und Ölbrenner als geeignet eingestuft.



Dies haben der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sowie der Gesamtverband des Deutschen Brennstoff- und Mineralölhandels (gdbm) gemeinsam mit IWO Mitte Juli bekannt gegeben.



Damit entfällt die bisherige Kennzeichnung der Heizgeräte entsprechend ihrer Brennstoffeignung. Bisher durfte schwefelarmes Heizöl nur in den vom jeweiligen Hersteller als geeignet eingestuften Kesseln verwendet werden.



Für diese Erleichterung sprachen insbesondere die positiven Erfahrungen aus der Praxis in den vergangenen Jahren. Umfassende Labor- und Feldtests haben ergeben: Die sehr saubere Verbrennung von ?Heizöl EL schwefelarm? wirkt sich nicht nur in Öl-Brennwertanlagen, sondern auch in konventionellen Ölheizkesseln günstig aus. Und: Die spezielle Form der Hochtemperaturkorrosion, das so genannte Metal Dusting, trat nach Erkenntnissen des BDH im Zusammenhang mit der Verwendung von schwefelarmem Heizöl nur äußerst selten auf.



Bis auf Weiteres, so vereinbarten die beteiligten Verbände, werden alle Ölheizkessel und Tankanlagen nach der ersten Befüllung mit schwefelarmem Heizöl vom Mineralöllieferanten mit einem Aufkleber versehen, aus dem Liefermenge, Datum der Befüllung und die Firmenanschrift des Mineralölhändlers hervorgehen. Heizungsmonteur und Schornsteinfeger erkennen anhand der Aufkleber sofort: Diese Ölheizanlage wird mit schwefelarmem Heizöl betrieben.



So können die Heizungsfachleute im Rahmen der Wartung gezielt auf eventuell höheren Verschleiß im Bereich der Flammrohre oder der Flammrohraufsätze bei Low-NOx- und Blaubrennern achten. ?Damit wird ein spezielles Monitoring für die mit schwefelarmem Heizöl betriebenen Anlagen ermöglicht?, erklärt Dr. Klaus Lück, Vorsitzender des Fachausschusses Feuerungstechnik im BDH.



Die saubere Verbrennung von ?HEL schwefelarm?

wirkt sich in jedem Ölheizkesselpositiv aus!



Unabhängig vom neuen Vorgehen werden Ölheizanlagen, die ausschließlich mit ?Heizöl EL schwefelarm? betrieben werden müssen, weiterhin mit dem grünen Füllrohrverschluss und einem grünen Aufkleber am Tank gekennzeichnet. Damit wird sichergestellt, dass beispielsweise bei Öl-Brennwertanlagen ohne Neutralisationseinrichtung kein Standardheizöl eingefüllt wird.



Aufkleber für den Liefernachweis sowie die grünen Aufkleber ?Nur für den Betrieb mit Heizöl EL schwefelarm geeignet? werden von IWO kostenlos zur Verfügung gestellt. Bestellungen unter Tel. 040 / 8 39 60 90 oder online unter www.iwo.de in der Rubrik ?Heizöl EL schwefelam?.



Die grünen Füllrohrverschlüsse mit eingeprägtem Schriftzug ?Heizöl EL schwefelarm? sind über den Großhandel zu beziehen.

Öl-Brennwert und Heizöl EL schwefelarm

Guter Rat vom Schornsteinfeger










Bundesweit werden die Betreiber einer Ölheizung in den kommenden Monaten von ihrem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger auf die Vorteile der effizienten Öl-Brennwerttechnik und des schwefelarmen Heizöls aufmerksam gemacht.

In Kooperation mit dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks hat IWO einen Kundenprospekt (Bild) erstellt, der die wesentlichen Aspekte dieser beiden innovativen Entwicklungen im Wärmemarkt erläutert.

Die damit verbundenen Möglichkeiten zur Reduzierung der Schadstoffemissionen und Schonung der Ressourcen ? Anliegen, die gleichermaßen auch vom Schornsteinfegerhandwerk und der Mineralölwirtschaft unterstützt werden ? sollen möglichst viele Ölheizungsbesitzer zur Verwendung der umweltentlastenden Heizölsorte bewegen und potenzielle Modernisierer zur Investition in die sparsame Öl-Brennwerttechnik motivieren. ?Eine Entscheidung mit Zukunft?, so ist das Informationsblatt folgerichtig übertitelt.

Erläutert werden unter anderem die produktspezifischen Eigenschaften von ?Heizöl EL schwefelarm? hinsichtlich Betriebssicherheit und Effizienz des Heizkessels, ferner der geringe Platzanspruch kompakter Öl-Brennwertgeräte und Tanks, die aufgrund des sparsamen Verbrauchs kleiner ausfallen können.

Deutlich hervorgehoben wird in dem vierseitigen Faltblatt zudem die Beratungskompetenz des Schornsteinfegerhandwerks zum Thema Energiesparen und zu allen Fragen rund um Brennstoffverbrauch, Schadstoffausstoß, Abgas- und Feuerungstechnik sowie Brand und Umweltschutz.

Mehr Wert mit Schornstein - Pro Schornstein





WOHNBEHAGEN UNABHÄNGIGKEIT UMWELTSCHUTZ SICHERHEIT



Kluge Bauherren fragen

Wie kann ich die Wärmeversorgung- auch noch nach Jahren - zuverlässig sichern?



Wie gewinne ich die Chance, auf Energie-Engpässe und die Preispolitik der Energiekonzerne reagieren zu können?



Wie bekommt mein Eigenheim ein Wohnklima, in dem meine Familie sich wohl, behaglich und geborgen fühlt?



Wer klug plant, informiert sich rechtzeitig!



Der Reiz des knisternden offenen Feuers hat seit Urzeiten eine entspannende, behagliche und erotisierende Wirkung auf den Menschen. Auf der Ofenbank eines Kachelofens sitzen, den Rücken an die kuschelige, warme Keramik gelehnt, entspannt Seele und Geist. Der Alltag bleibt draußen vor der Tür, Stress wird abgebaut. Die magische Wirkung eines sichtbaren Feuers und knisternder Holzscheite zieht jeden in seinen Bann.







Wer einen Kamin oder Kachelofen hat, mag auf ihn nie mehr verzichten. Wenn die Tage kürzer werden, geben sie dem Wohnraum eine besonders heimelige Stimmung.



Für den Störfall gerüstet!



Jedes Einfamilienhaus und jede Wohnung sollte immer - auch wenn die Zentralheizung ausfällt - ausreichend warm sein. Besonders kritisch ist ein Heizungsausfall am Wochenende, wenn kein Handwerker zu erreichen ist. Die Kälte kann die Gesundheit aller Familienmitglieder gefährden.



Die Ursache eines Heizungsausfalls muss nicht allein ein Störfall des Heizkessels sein. Bereits bei Stromausfall arbeitet keine Zentralheizung mehr.



Ein mehrzügiger Schornstein kostet nur 1 bis 2% der Bausumme. Er schafft die Voraussetzung, dass das Haus immer warm genug ist, denn ein Kamin, Kachel- oder Holzofen kann im Störfall der Heizungsanlage das Haus wärmen.



Die Energiepreise steigen. Ob Öl und Gas in Zukunft noch bezahlbar sind oder ob Holz in Zukunft noch kostengünstiger wird, kann heute niemand absehen. Wer Unabhängigkeit schätzt, hält sich auch langfristig alle Freiheiten für die Art der Wärmeerzeugung offen.



Um den Energieträger wechseln zu können, benötigt das Haus einen Schornstein, der hohe Anforderungen erfüllt. Tauwasserfreie Konstruktion, korrosionsbeständige Bauart und Brandsicherheit sind die wichtigsten Kriterien.



Schornsteine mit keramischem Innenrohr erfüllen ohne weiteres diese hohen Anforderungen.



In der Übergangszeit oder an kühlen Sommertagen, lohnt es sich häufig nicht, die Zentralheizung einzuschalten, denn bei geringer Auslastung sinkt deren Wirkungsgrad. Entsprechend steigt der Energiebedarf. Mit einem Kamin oder Ofen zu heizen, ist dann wirtschaftlicher.



Mit Holz zu heizen ist ökologisch und wirtschaftlich.



Eine unabhängige Feuerstelle ist deshalb ein ?Luxus?,

den man sich leisten sollte!



Wenn Brennstoffressourcen knapp werden, ist mit Rationierung und hohen Preisen zu rechnen. Hat das Haus einen Mehrwert-Schornstein, können Sie auf einen kostengünstigeren Brennstoff umsteigen. Mit Holz zu heizen ist ökologisch und wirtschaftlich. Eine unabhängige Feuerstelle ist deshalb ein ?Luxus?, den man sich leisten sollte!



Testen Sie, ob Sie einen Schornstein brauchen!



Um Kosten zu sparen, verzichten Bauträger gerne auf den Schornstein. Sie setzen lieber eine Gastherme unter das Dach. Die Nachteile dieser Billiglösung zeigen sich erst nach Bezug. Bauherren und Hauskäufer sollten deshalb frühzeitig überprüfen, ob sie auf den Schornstein verzichten wollen. Nachträglich ist die Entscheidung kaum zu revidieren.



Unten finden Sie einen Fragebogen, der Ihnen bei Ihrer Entscheidung für oder gegen einen Schornstein hilft. Wenn Sie die Fragen überwiegend mit ?Ja? beantwortet haben, sollten Sie sich auf jeden Fall mit Ihrem Bezirksschornsteinfeger in Verbindung setzen.







Wie viele Züge sollte ein Schornstein haben?



Soll die Heizung über die Nutzungsdauer eines Gebäudes auch mit anderen Brennstoffen betrieben werden können, ist ein zweizügiger Schornstein mit integriertem Installationsschacht eine optimale Lösung. An den zweiten Zug können Kamine oder Kachelöfen angeschlossen werden. Der Installationskanal nimmt kostengünstig die Leitungen für Satellitenantenne, Solaranlage, Fotovoltaik oder andere umweltfreundliche Energienutzung auf.



Auszug aus einer Broschüre der Initiative PRO SCHORNSTEIN e.V.

Feinstaubbelastung - Ölheizung kaum beteiligt

Die Ölheizung stellt keine wesentliche Emissionsquelle für die Feinstaubbelastung in Deutschland dar. Dies belegen Untersuchungen der Universität Stuttgart und des Schweizer Bundesamtes für Umwe1t, Wald und Landschaft (BUWAL).



Insgesamt sind Kleinfeuerungsanlagen laut Uni Stuttgart zu etwa zwölf Prozent an der Belastung mit PM10-Partikeln beteiligt. Öl- und Gasheizungen sind nur marginal beteiligt. So ermittelte das Schweizer Bundesamt für Heizöl und für Erdgas PM10-Emissionswerte von jeweils nur 0.2 mg/MJ. Beide Werte beziehen sich auf den Durchschnitt von älteren und neueren Heizanlagen im Jahr 1999.



Obwohl Heizöl und Dieselkraftstoff ähnliche Eigenschaften aufweisen, ist ein Vergleich von Dieselmotoren und Ölheizungen hinsichtlich der Feinstaubemissionen aus technischer Sicht ohne Sinn, weil sie unter völlig unterschiedlichen Bedingungen betrieben werden. Da nämlich bei einem Dieselmotor prinzipbedingt die Verbrennung nicht kontinuierlich abläuft, ist eine Optimierung der Verbrennungsqualität schwieriger zu erreichen als bei einer Ölheizung. Eine kontinuierliche Verbrennung mit vollständigem und damit rußfreiem Ausbrand ist bei der Ölheizung hingegen technischer Standard.



Primärofentechnik und Holzpellets

Das Heizen mit Holzpellets ist komfortabel, effizient und umweltbewusst.



Wenn sich heute bei Energiemessen größere Menschenansammlungen um einen Stand scharen, dann steht oft ein neuer Brennstoff im Mittelpunkt des Interesses. Holzpellets ist unter den Brennstoffen eindeutig der Aufsteiger der letzten Jahre.



Die Vorteile von Pellets liegen auf der Hand. Was bisher für Öl- und Gasheizungen galt, nämlich die komfortable Bedienung, gilt auch für Pellets- Feuerung. Lästiges Holzschleppen fällt weg. Pellets werden aus Vorratsbehältern automatisch und elektronisch in den Brenner befördert. Auch die Zustellung könnte nicht angenehmer sein: Pellets gibt es als Sackware oder sie werden mit einem Silowagen angeliefert und direkt in den Vorratsbehälter gepumpt. Dass Holzpellets ein Brennstoff der Zukunft ist, haben auch die Erzeuger von Öfen längst erkannt. Viele Hersteller haben bereits spezielle Pellets- Feuerungen im Angebot. Diese Heizgeräte haben mittlerweile einen Standard erreicht, der auf die Kundenwünsche nach Automatisierung weitestgehend Rücksicht nimmt und darüber hinaus ein Minimum an Emissionen garantiert.







Der Umweltgedanke trifft bei Pellets- Heizungen jedenfalls voll zu. Es gibt keine zusätzlichen CO2 Belastungen für die Umwelt. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, er sichert heimische Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Mit verstärktem Einsatz von Pellets-, Holz- oder Hackschnitzelheizungen kann dem Treibhauseffekt auf der Erde wirkungsvoll entgegengesteuert werden. Holzpellets gibt es in der Nähe zu kaufen ? wo entnehmen Sie beiliegender Händlerliste.



Den natürlichen Ausgangsstoff für die Primärofen-Technik bilden die so genannten Holzpellets. Sie werden aus Waldrestholz und Spänen, sowie anderen unbehandelten Abfallprodukten der Holzindustrie unter hohem Druck erzeugt. Der holzeigene Stoff Lignin fungiert dabei als natürliches Bindemittel. Durch ihre geringe Restfeuchte besitzen Holzpellets einen extrem hohen Heizwert, bei minimalen Emissionen - so bleibt nach der Verbrennung auch entsprechend wenig Asche zurück.



Holzpellets kosten je nach Abnahmemenge 5,60? pro 15-kg-Sack bis hin zu großen Abnahmemengen 175? pro t als lose Ware. Die Sackware dürfte im städtischen Bereich das verwendungsfreundlichste Gebinde sein. Dabei entspricht der Wärmeinhalt eines 15-kg-Sack Holzpellets etwa 7,5 m³ Erdgas bzw. 7,5 l Heizöl.







Holzpellets werden nach der DIN 51731 gefertigt. Naturbelassene Säge- und Hobelspäne, die bei der Holzverarbeitung zwangsläufig anfallen, werden unter hohem Druck in einer Presse zu Pellets verarbeitet. Ein Liter Heizöl entspricht zwei Kilogramm Holzpellets, das entspricht einem Energiegehalt von rund 10 kWh. Ein Kubikmeter Holzpellets entsprechen rund 650 Kilogramm. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (Wohnfläche 160 m2 ) kann der bestehende Öllagerraum genutzt werden. Eine Grundfläche von 2,50 m x 2,50 m und einer Raumhöhe von 2,00 m deckt den Jahresenergiebedarf mit rund 8,0 Tonnen Holzpellets ab. Da die Abmessungen der Holzpellets genau festgelegt sind, kann der Brennstoff automatisch und genau dosiert, entsprechend der erforderlichen Heizleistung, zum Verbrennungsraum gefördert werden.



Holzpellets haben eine sehr geringen Feuchtegehalt. Das Verbrennen der erfolgt in entsprechenden Feuerstätten. Die kontrollierte Verbrennung bewirkt ein besonders emissionsarmes Heizen. Dadurch fällt auch sehr wenig Asche an.



Weitere Informationen?



Bevor Sie eine Feuerstätte planen, fragen Sie ihren/ihre Schornsteinfeger/-in!



Oder im Internet!

www.ww-holzpellets.de Pellethersteller

www.holzpellets.com Pellets allgemein

www.holzpellets.de Pellets allgemein

www.zg-raiffeisen.de Brennstoffhandel

www.biomasse-info.net Ökoseite

www.iwr.de Pellethersteller

www.bioenergie.de Ökoseite

www.wodtke.com Feuerstättenhersteller

Kaminfeuer ohne Rauch und ohne Schornstein!?

?Genießen Sie ohne Ruß und Rauch, ohne Abgase echtes Kaminfeuer in jedem Wohnraum an jedem beliebigen Platz in der Wohnung ohne Schornstein!?



So oder so ähnlich klingt die Werbung für so genannte Dekofeuer oder Ethanolkamine.







Derartige Aussagen rufen bei jedem Fachmann für Verbrennungs- und Feuerungstechnik sofort zahlreiche Fragen auf. Schließlich weiß der Fachmann, dass Feuerstätten, in denen fossile Brennstoffe zur Wärmeerzeugung verbrannt werden, in der Regel an einen Schornstein anzuschließen sind oder zumindest mit einer Vorrichtung versehen sein müssen, die das Abgas ins Freie führen.



Handelt es sich beim Dekofeuer um eine neue, revolutionäre Technik?



Keineswegs ? diese Feuerstätte ähneln optisch dem offenen Kamin und werden mittels eines Brenn- oder Feuertopfes, welcher mit Ethanol befüllt ist, betrieben. Über der entstehenden Flamme befinden sich Holzscheitnachbildungen aus Leichtkeramik. Alle Ausführungen dieser Dekofeuer sind abgasseitig zum Aufstellungsraum hin offen!



Bei dem Brennstoff Ethanol handelt es sich um eine sehr reine Form eines Kohlenwasserstoffgemisches. In der Werbung für das Dekofeuer werden daneben oft Bioalkohol, Brennpaste, Methanol oder Spiritus genannt. Manche Hersteller weisen darauf hin, dass nur mit in Apotheken und Drogerien erhältlichem Ethanol ?geheizt? werden darf. Bei Ethanol (auch bekannt unter Äthanol, Ethylalkohol, Spiritus, Weingeist etc.) handelt es sich um eine Kohlenwasserstoffverbindung der OH-Gruppe C2H5-OH. Der durch Gärung aus Biomasse erzeugte Ethanol wird auch als Bioalkohol bezeichnet.



Also eine gute, kostengünstige, ungefährliche und schicke Variante einen Raum zu beheizen und gleichzeitig die mit dem ?richtigen? Offenen Kamin verbundene Behaglichkeit des prasselnden Kaminfeuers erreichen?







Die Dekofeuer haben tatsächlich so etwas wie eine Zulassung ? immerhin hat das Landesgewerbeamt Nürnberg den Verkauf solcher Geräte offiziell zugelassen. Da es sich bei dem Brennstoff um eine Kohlenwasserstoffverbindung handelt entsteht bei der Verbrennung Kohlendioxid und Wasser ? evtl. auch Kohlenmonoxid.



C2H5-OH + 3 O2 = 2 CO2 + 3 H2O



Es wird also zur Verbrennung eine erhebliche Menge Sauerstoff benötigt und es entsteht eine relativ große Menge Wasser. Die Dekofeuer werden als Feuerstätten angeboten, für die kein Schornstein nötig ist ? bis zu einer Nennwärmeleistung bis 8 kW. Im praktischen Beispiel verbraucht eine 5 kW große Feuerstätte ca. 1 Liter Ethanol je Stunde. Zur vollständigen Verbrennung ist ein fünffacher Luftwechsel nötig. Innerhalb kurzer Zeit entstehen ca. 1 Liter Wasser in Dampfform. Mehr als bei normaler Ausatmung ? dieser Ausatemwasserdampf kommt noch hinzu, was zu Kondensatproblemen an Bauteilen führen kann. Viel wichtiger aber: Bei Raumheizung, also bei längerer Benutzung wird der zulässige MAK-Wert (maximal zulässige Arbeitsplatzkonzentration) für Kohlendioxid überschritten!



Wie bereits erwähnt wird Bioalkohol durch Gärung gewonnen. Derzeit werden aber nur 15% des Welt-Ethanol-Bedarfes als Bioalkohol produziert. Der Rest muss synthetisch hergestellt werden. Bei dieser Produktionsart wird 70% mehr Energie benötigt als bei der anschließenden Verbrennung wieder frei wird.



Der Tipp Ihrer Schornsteinfeger



Dekofeuer sind zur Raumbeheizung ungeeignet! Die von den Herstellern oft Harmlos dargestellte Abgaszusammensetzung ist, nach unserer Meinung, für die Atemluftqualität mehr als bedenklich.

„Schwarze Wohnungen“ oder Fogging Effekt

Wenn die Wände in der Wohnung plötzlich schwarz werden



Das Phänomen tritt seit einigen Jahren gehäuft auf. Sein Name: "Schwarze Wohnungen" oder "Fogging-Effekt". Seine Merkmale: Mit Beginn der Heizperiode treten in der Wohnung plötzlich schwarze, schmierige Beläge an Wänden, Decken, Fenstern und Einrichtungsgegenständen auf. Der schmierige Film gefährdet nach derzeitigem Kenntnisstand die Gesundheit zwar nicht akut, beeinträchtigt aber die Wohnqualität zum Teil erheblich. Die Ablagerungen zeigen sich nach Renovierungen ? oft mit mehrwöchiger bis mehrmonatiger Verzögerung ? oder nachdem Wohnungen in neu errichteten oder aufwändig sanierten Gebäuden bezogen wurden. Betroffen sein können einzelne Räume, in einigen Fällen auch ganze Wohnungen. Der schmierige Film ist eine Ablagerung von schwerflüchtigen organischen Verbindungen und Staubteilchen. Damit verbunden sind bestimmte Randumstände, wie etwa ungenügender Luftaustausch, Gebrauch von Öllämpchen oder Kerzen oder erhöhtes elektrostatisches Potenzial in der Raumluft. Das Umweltbundesamt hat die wichtigsten Fakten zum Phänomen "Schwarze Wohnungen" zusammengetragen und nimmt zu vier häufig gestellten Fragen Stellung.



Die derzeitigen Ergebnisse stammen unter anderem aus einer umfangreichen Fragebogenaktion und einem aufwändigen Messprogramm des Umweltbundesamtes in betroffenen Wohnungen.



1. Wann taucht das Phänomen "Schwarze Wohnungen" auf ?



Die schmierigen Beläge zeigen sich fast ausschließlich während der Heizperiode. Ein direkter Einfluss der Heizungssysteme ist auszuschließen. Ebensowenig liegt die Ursache außerhalb der Wohnung, etwa in Rußeinträgen von außen.



Die Ablagerungen entstehen, nachdem renoviert wurde und/oder nachdem eine neue Wohnung in einem neu errichteten Gebäude bezogen wurde.



Zwischen dem erstmaligen Auftreten der Beläge und den Renovierungsarbeiten können einige Monate vergangen sein ? in der Regel wurde im Sommer renoviert und im darauffolgenden Winter entsteht das Problem. In Einzelfällen kann die Renovierung aber auch ein bis zwei Jahre zurückliegen. Die Beläge selbst bilden sich ? zum Teil massiv ? während der Heizperiode innerhalb weniger Wochen, manchmal sogar innerhalb weniger Tage.



2. Welche Ursachen haben "Schwarze Wohnungen"?



Bei der Renovierung ? Malerarbeiten, Fußbodenverlegearbeiten, aufwändige Bausanierungen ? gasen schwerflüchtige organische Verbindungen (englisch Semi-Volatile Organic Compounds "SVOC") aus einigen Produkten aus ? allen voran Weichmacherverbindungen ("Phthalate"). Das ist nicht ungewöhnlich. Diese Stoffe können noch Monate nach der Renovierung in die Raumluft abgegeben werden. Sie sind geruchlos und in den bisher gemessenen Konzentrationen in betroffenen Wohnungen auch nicht gesundheitsschädlich. Aber: Sie führen zusammen mit Schwebstaubteilchen, die in der Raumluft und der Außenluft immer vorhanden sind, zu einem "Zusammenkleben" kleiner Staubteilchen zu größeren Einheiten. Bei weiteren ungünstigen Begleitumständen setzten sie sich als schmierige Beläge an Wänden und anderen Flächen im Raum ab. Besonders stark betroffen sind Außenwände, Fenster, kunststoffhaltige Materialien, aber auch verschiedene Einrichtungsgegenstände wie Vorhänge, Kühlschränke, Fernsehgeräte und sonstige elektronische Geräte. Strömungstechnische und thermische Einflüsse bestimmen zudem, wo sich die Beläge absetzen. Staubteilchen können im Raum verteilt werden und auch beim Vorbeiströmen an Materialoberflächen mit schwerflüchtigen organischen Verbindungen in Kontakt kommen ? der sogenannte Klebefilmeffekt ?, was dann ebenfalls zu den schmierigen Ablagerungen führt.



Der Eintrag von schwerflüchtigen organischen Verbindungen aus Wand- und Bodenmaterialien, wie etwa weichmacherhaltigen Tapeten, Farben und Lacken, PVC-Belägen, ein zusätzliches Ausdünsten von Weichmachern aus Einrichtungsgegenständen oder die Reaktion von schwerflüchtigen organischen Verbindungen mit Staubteilchen an der Materialoberfläche sind zwar wichtige Schritte zur Entstehung der schwarzen Beläge. Für sich allein betrachtet führen sie oftmals aber nicht zu dem beobachteten Phänomen. Als Begleitumstände, die ebenfalls vorhanden sein müssen (es genügt, wenn im Einzelfall einige davon vorliegen), kommen hinzu:



bauliche Mängel, wie etwa kalte Wandbereiche oder Wärmebrücken, an denen sich bevorzugt Staubpartikel absetzen,



ein verstärkter Gebrauch von Öllämpchen und rußenden Kerzen während der Winterzeit,



ein erhöhtes elektrostatisches Potenzial in der Raumluft,



ungünstige strömungstechnische Einflüsse, wie etwa Verwirbelungszonen aufsteigender Luft im Raum,



eine erhöhte Staubkonzentrationen in der Raumluft durch Tabakrauch usw.,



das Abschalten der Heizung während Abwesenheit der Wohnungsnutzer. Das meint nicht die Drosselung der Heizkörperthermostaten, sondern deren völliges Abschalten ? was übrigens auch aus energetischen Gründen oft gar nicht vorteilhaft ist,



ein ungenügender Luftaustausch, zum Beispiel durch unzureichendes Lüften.



3. Wie gefährlich ist das Phänomen "Schwarze Wohnungen" für meine Gesundheit?



Nach gegenwärtigem Kenntnisstand und sofern es sich tatsächlich und ausschließlich um den "Fogging-Effekt" handelt, gibt es keine akute gesundheitliche Gefährdung durch das Auftreten der Beläge. Aber: Der Schmierfilm mindert die Wohnqualität zum Teil erheblich.



4. Was kann ich gegen das Phänomen "Schwarze Wohnungen" tun?



Aus Vorsorgegründen ? und natürlich auch, weil die Wohnqualität beeinträchtigt ist ? sollten die Ursachen im Einzelfall so rasch wie möglich geklärt und die Beläge beseitigt werden. Das heißt im allgemeinen: erneute Renovierung. Dabei sollten, zum Beispiel bei erneutem Streichen der Wände, Produkte eingesetzt werden, die möglichst wenig SVOC wie zum Beispiel Weichmacher (Phthalate), enthalten. Einzelne Hersteller bieten bereits derartige Produkte an. An dieser Stelle sei nochmals betont, dass die Verwendung weichmacherhaltiger Produkte nicht zwangsläufig zu den schwarzen Ablagerungen führen muss, sondern in der Regel erst das Zusammenwirken mit den genannten anderen Faktoren dazu führen kann.



Noch sind nicht alle Fragen zum Phänomen der "Schwarzen Wohnungen" geklärt. Offen ist beispielsweise, welchen Beitrag einzelne bei der Renovierung oder bei der Neuerrichtung der Gebäude verwendete Produkte konkret zum Entstehen oder zur Intensität der Ablagerungen leisten. Deshalb können derzeit auch keine verbindlichen Empfehlungen für oder gegen die Verwendung einzelner, bestimmter Produkte zur Vermeidung oder Vorbeugung des Phänomens der "Schwarzen Wohnungen" gegeben werden.



Das Umweltbundesamt verfolgt das Phänomen "Schwarze Wohnungen" aufmerksam und wird in den nächsten Monaten zusammen mit Fachleuten aus Wissenschaft und Behörden sowie mit Produktherstellern dieses Phänomen in einem Fachgespräch erörtern.



Weitere Hintergrundinformationen zum Thema "Schwarze Wohnungen" gibt es beim Umweltbundesamt, Pressestelle, Postfach 33 00 22, 14191 Berlin

Haus ohne Schornstein

Die Bauplanung meines Hauses beginnt!

Der Schornstein gehört zum Haus



Ein Haus ohne Schornstein?

Wenn Sie den Schornstein in Ihrem neuen Haus nicht gleich mit einplanen bzw. einbauen, müssen Sie auf ein großes Stück Flexibilität und Sicherheit verzichten. Wer weiß denn heute schon, welche Heizsysteme in Zukunft die günstigsten und wirkungsvollsten sind. Durch einen Schornstein sind Sie immer flexibel. Wer ohne Schornstein baut und sich auf einen Energieträger verlässt, geht unnötige Risiken ein. Eventuelle Preiswillkür eines Energielieferanten oder technische Probleme bekommt der Hausbesitzer unmittelbar zu spüren. Um ein prasselndes Kaminfeuer oder wohlige Kachelofenwärme zu genießen, brauchen Sie auf alle Fälle einen Schornstein.



Unabhängigkeit als Entscheidungsfaktor:

Nur durch einen modernen Systemschornstein ist eine freie Wahl der Brennstoffe (Holz, Kohle, Heizöl oder Erdgas) und der Heizungsarten (Niedertemperatur- oder Brennwertkessel) möglich. Durch diese Flexibilität sind auch für die Zukunft alle Möglichkeiten gesichert. Die heutigen, langjährig bewährten Systemschornsteine können schnell vom Bauhandwerker während des Rohbaus erstellt werden. Ein nachträglicher Einbau kann bis zu dem dreifachen kosten. Durch rechtzeitige und gründliche Planung lassen sich hier Kosten und Ärger sparen.



Universeller Einsatz auf geringstem Raum:

Eigentlich kaum nennenswert ist der Platzbedarf für Heizung und Schornstein: Weniger als 1% der Wohnfläche. Und wenn Sie ohne Keller bauen? Kein Problem: In diesem Fall nutzen Sie einen Abstell- oder den Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss gleichzeitig als Aufstellraum für Ihre neue Heizung.



Sicherheit als Grundprinzip:

Die neuen Schornsteinsysteme besitzen die geforderte Sicherheit bezüglich der Schadstoffabführung, Temperaturbeständigkeit und Stabilität. Die Produkthersteller stehen mit ihren Namen und Zulassungen für sichere, dauerhafte und einwandfreie Funktion ihrer Systeme gerade. Ein Schornstein hält mindestes genauso lange wie Ihr Haus. Hinz kommt das Ihr Schornsteinfegermeister Ihnen von der Planung bis zur Fertigstellung beratend zur Seite steht und mit seinen regelmäßigen Checks für Sicherheit sorgt.



Behaglichkeit durch einen zweiten Schornstein:

Den ersten Schornstein für eine moderne sichere Heizung und den Zweiten nutzen Sie für eine Extraportion Behaglichkeit mit einem Kamin- oder Kachelofen. Holz ist ein nachwachsender und umweltfreundlicher Brennstoff. Forstverwaltungen, Waldbesitzer und einige Tischlereien und Sägewerke bieten preisgünstig Brennholz an; und wenn Sie wollen, wird es sogar stapelfertig und gehackt geliefert.



Der langjährige Einsatz von Schornsteinen in der Praxis und die Zufriedenheit der Schornsteinbesitzer zeigen, dass heute und in der Zukunft der Schornstein eine Bereicherung für Haus und Bauherrn ist.



Den klugen Bauherren

erkennt man am Schornstein



Für die Planung und den Bau Ihres Hauses wünsche ich Ihnen viel Erfolg.







Der Tipp Ihrer Schornsteinfeger



Bevor Sie jedoch einen Schornstein planen, fragen Sie zuerst ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister.

Messbescheinigung nach Bundes-Immissionsschutz-Verordnung

Info zur Messbescheinigung (benötigt IE)

Dunstabzugshaube kontra Ofen- Problemlösung

Wie Sie wissen (siehe Info motorische Entlüftung) dürfen Feuerstätten nicht in Wohnungen oder Räumen aufgestellt werden, aus denen Dunstabzugsanlagen oder andere Anlagen mit Hilfe von Ventilatoren Luft absaugen, es sei denn, die Betriebssicherheit wird durch eine geeignete Lüftungsanlage sichergestellt. Da die Ventilatoren, die auch in Dunstabzugsanlagen eingebaut sind, einen höheren Unterdruck als der Schornstein erzeugen können, besteht die Gefahr von hochgiftigem Abgasaustritt in den Aufstellraum der Feuerstätte.



Es bieten sich zwei einfache Lösungen an:



1. Es wird eine Dunstabzugsanlage verwendet, die nur im Umluftbetrieb arbeitet - oder die vorhandene Abzugsanlage wird umgebaut.







2. Die Dunstabzugsanlage oder der Ventilator wird über einen Unterbrecherkontakt an einem Fenster so geschaltet, dass ein Betrieb nur bei geöffnetem oder gekipptem Fenster möglich ist.



Hier bieten sich der ES Remote Control der Firma Schabus oder der PROTECTOR AS 4100 der Firma Protector GmbH an.



Sie überwachen durch ein Kontaktsystem die Position des Fensterflügels und geben diese per Funk



Wird das Fenster geöffnet ist die Dunstabzugshaube freigeschaltet und kann dann angeschaltet werden.



Damit strömt ausreichend Frischluft nach. Wird das Fenster geschlossen wird die Dunstabzugshaube automatisch ausgeschaltet.







Bevor Sie jedoch eine der Maßnahmen durchführen, fragen Sie zuerst ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister. Auch andere Lösungen sind möglich - sollten aber vorher abgeklärt werden.

Feuerstätten und motorische Entlüftungen -

Eine Feuerstätte und eine motorische Entlüftung



in einem räumlichen Zusammenhang passen nicht zusammen ! ?Warum nicht...??



Weil die Abgase einer Feuerstätte nur durch die unterschiedlichen Dichteverhältnisse der warmen Abgase und der ?kalten Außenluft? durch den natürlichen Auftrieb über den Schornstein nach draußen befördert werden, gleichzeitig muss von Außen über ?Undichtigkeiten? in Wände, Fenster und Türen die gleiche Menge an Luft nach strömen. Diese Luft braucht die Feuerstätte für die saubere und sichere Verbrennung des Brennstoffes. Ist nun aber eine motorische Entlüftung vorhanden, saugt der Ventilator gewaltsam Luft aus dem Raum heraus, es kann dabei zu einem gefährlichen Unterdruck in dem Raum kommen. Dann ist der Schornstein nicht mehr in der Lage die Abgase sicher abzuführen. Unter Umständen kann es zu einem Sauerstoffmangel oder gar zu einem lebensgefährlichen Abgasaustritt kommen.



Selbst die Hersteller von Abluft-Wäschetrockner, Dunstabzugshauben und Lüftungsanlagen weisen in ihren Betriebsanleitungen auf diese Gefahr hin.



Auch der Gesetzgeber hat die Gefahr erkannt und dieses in der Feuerungsverordnung zur Bauordnung RP berücksichtigt:



§4 Aufstellung von Feuerstätten ...



...(2) Raumluftabhängige Feuerstätten dürfen in Räumen, Wohnungen oder Nutzungseinheiten vergleichbarer Größe, aus denen Luft mit Hilfe von Ventilatoren, wie Lüftungs- oder Warmluftheizungsanlagen, Dunstabzugshauben, Abluft-Wäschetrockner, abgesaugt wird, nur aufgestellt werden, wenn



1. ein gleichzeitiger Betrieb der Feuerstätten und der luftabsaugenden Anlagen durch Sicherheitseinrichtungen verhindert wird,



2. die Abgasführung durch besondere Sicherheitseinrichtungen überwacht wird,



3. die Abgase der Feuerstätte über die luftabsaugenden Anlagen abgeführt werden (gilt nur für Großküchen u.ä. Anlagen) oder



4. durch die Bauart oder die Bemessung der luftabsaugenden Anlagen sichergestellt ist, dass kein gefährlicher Unterdruck entstehen kann.





Verschiedene mögliche Lösungen:



a) Eine zusätzliche Zuluftöffnung, die auf die Leistung des Ventilators zugeschnitten ist, wird eingebaut; oder



b) ein Kontaktschalter zwischen Fenster und Ventilator stellt sicher, dass der Ventilator nur bei geöffnetem Fenster betrieben werden kann; oder der Ventilator (Dunstabzugshaube) wird auf einen Umluftbetrieb umgebaut; oder



c) eine Sicherheitseinrichtung (Druckwächter) stellt sicher, dass kein gefährlicher Unterdruck entstehen kann und schaltet gegebenenfalls den Ventilator aus; oder



d) eine zusätzliche separate Zuluft wird zur Feuerstätte hingeführt; oder



e) ein spezieller Sicherheitsschalter (Soloschalter) stellt sicher, dass entweder jeweils nur der Ventilator oder nur die Feuerstätte betrieben werden kann.



Bei der Wahl der Lösung ist es unerheblich ob Sie eine separate Zuluftöffnung, einen ?elektrischen Sicherheitsschalter? oder sogar die Entfernung des Ventilators wählen. Voraussetzung ist immer, dass kein gefährlicher Unterdruck im Aufstellraum der Feuerstätte durch den Ventilator entstehen kann. Eine dieser Lösungen ist bestimmt auch die Richtige für Sie und sollte schon gleich in der Planungs- und Bauphase berücksichtigt werden. Nachträgliche Änderungen sind zwar möglich, kosten aber meistens mehr Geld und verursachen zusätzlichen unnötigen Ärger.



Bevor Sie jedoch eine der Maßnahmen durchführen, fragen Sie zuerst ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister. Auch andere Lösungen sind möglich - sollten aber vorher abgeklärt werden.

10 Regeln für saubere Energie aus Holz

Zum Verbrennen ausschließlich naturbelassenes lufttrockenes Holz mit anhaftender Rinde benutzen (Restfeuchte maximal 15-20%). Nur so wird eine schadstoffarme Feuerung und optimale Energieausbeute erreicht. Zugelassen sind auch Preßlinge aus Holzspänen oder Sägemehl ohne Bindemittel, die durch die Verdichtung beim Pressen ähnliche Heizwerte aufweisen wie Braunkohlebrikett. Beim Kauf ofenfertigen Brennholzes sollte man sich den Feuchtegehalt bestätigen lassen bzw. messen.



Abfälle, auch Briketts aus Altpapier, sind tabu. Sie belasten die Umwelt und zu allererst die Luft der eigenen Innenräume. Bei beschichteten, lackierten oder verleimten Hölzern und Spanplatten können unter ungünstigen Umständen bei der Verbrennung Dioxine entstehen.



Zum Anfeuern möglichst dünne Hölzer zeltartig aufschichten und mit wenig Zeitung bzw. fertigen Holzanzündern entflammen. Härtere und dichtere Hölzer haben höhere Zündtemperaturen als Weichhölzer; daher sollten Nadelhölzer zum Anfeuern verwendet werden. Niemals Benzin, Spiritus oder ähnliches verwenden ? Explosionsgefahr.



Beim Heizen die Bedienungsanleitung beachten. Holz sollte mit möglichst heißer Brennkammer mit stets ausreichender Luftzufuhr verbrannt werden. Zu wenig Sauerstoff verschlechtert die Verbrennungsqualität, Luftüberschuss schickt zuviel Wärme durch den Schornstein. Der Zustand der Sichtscheiben ist ein wichtiger Indikator für die Verbrennungsqualität. Rußschwarzer Belag und braunes Kondensat deuten auf zu geringe Verbrennungstemperatur bzw. feuchtes Holz hin! Sichtbarer, dunkler Rauch aus dem Schornstein zeigt die gleichen Ursachen. Sind die Sichtscheiben allenfalls wenig verrußt, die Schamotteverkleidung im Ofen hell gefärbt und die Holzasche fein, weiß und sehr leicht, ist die Verbrennung in Ordnung.



Auch zu wenig Holz in der Brennkammer lässt deren Innentemperatur und damit die Verbrennungsqualität sinken. Optimale Verbrennung wird bei voller Auslastung erreicht, dies bedeutet jedoch nicht, den Ofen randvoll zu füllen. Wer einen Ofen mit Backfach besitzt, kann dort ein Backfachthermometer (kein anderes) verwenden und damit recht gut die Temperaturverläufe und damit die Güte des Holzbrandes überwachen.



Niemals sollte man dem Ofen die Luftzufuhr vorzeitig abdrehen, etwa vor dem Schlafengehen, um die Glut länger zu halten. Das erzielt eine rapide Verschlechterung der Verbrennung und mehr Aufwand fürs Putzen! Das gleiche gilt für Hausmittel, wie das Einwickeln von Briketts mit feuchter Zeitung, was nichts anderes erzeugt als einen unappetitlichen und ungesunden Schwelbrand.



Wenn die Holzfüllung vollständig durchgebrannt ist, sollte die Luftklappe geschlossen werden, um Wärmeverluste durch den Naturzug des Schornsteines und ein rasches Auskühlen der Brennkammer zu vermeiden.



Den Ofen sollte man stets innen und außen sauber halten. Eine Innenreinigung der Züge ist nach Anweisung des Herstellers, mindestens jedoch einmal jährlich durchzuführen. Ruß behindert die Wärmeabgabe, und damit sinkt der Wirkungsgrad zum Teil um mehr als 10% ab. Bei Grundöfen könnten sich die Züge mit Ruß zusetzen, und das kann unter Umständen einen Ofenbrand auslösen. Das Sauberhalten der Außenflächen verhindert das Verschwelen von Staub und das Einbrennen von Schmutzteilchen in eine eventuell vorhandene Emaillierung.



Ein luftiger, vor Regen geschützter Lagerplatz, der gut besonnt ist, sorgt für optimale Trocknung des Brennholzes. Kellerräume oder schlecht belüftete Garagen sind ebenso wenig geeignet wie eine ?Verpackung? des Holzes in Plastikfolie. Das Holz sollte noch vor dem Einlagern ofenfertig gesägt und gespalten werden (ca. 10 cm Durchmesser) ? so trocknet es am schnellsten. Die anschließende Lagerzeit dauert 1,5-3 Jahre. Dabei trocknen Nadelhölzer am schnellsten, Eiche am langsamsten. Günstig ist es auch, das Brennholz vor dem Verfeuern in der am Ofen vorgesehenen Lagernische vorzutrocknen.



Bei allen Arbeiten am und mit dem Brennholz die eigene körperliche Leistungsfähigkeit und das ?technische Know-how? beachten. Im Interesse der eigenen Sicherheit stets ausgeruht und voll konzentriert vorgehen. Nie ohne entsprechende Schutzausrüstung arbeiten.



Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der aid e.V. D-53177 Bonn www.aid.de

Möglichkeiten zur Reduzierung von Kohlendioxid

Wie kann zusätzlich CO2 eingespart werden?



Durch Verwendung von CO2-neutralen Energiequellen!



Was wären das für Quellen?



Z.B. Verbrennung von Holz!!



Denn Umweltschutz und Holzverbrennung müssen sich nicht gegenseitig ausschließen.



- Holz ist ein regenerativer Energieträger!

- Holz das in der Natur verrottet, setzt die gleiche Menge CO2 frei, wie Holz, das in einer guten Feuerstätte verbrannt wird.

- Holzverbrennung schließt ebenso wie die Holzverrottung einen natürlichen Kreislauf.

- Holz wird aus Sonnenenergie, Kohlendioxid, Wasser und Nährsalze ständig neu produziert.

- Das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung frei wird kehrt über den Assimilationsvorgang der Pflanzen in die Biomasse zurück!

- ?Ein biologischer Kreislauf?, das CO2 wird für die nächste Baumgeneration zum Aufbau verwendet







Klimaschutz und Einsparung fossiler Brennstoffe mit Holz!



Siehe auch unter

10 Regeln für saubere Energie aus Holz

Kaminöfen im Kommen - Schornsteinfeger prüfen alle Voraussetzungen

Detailplaner rund um den Schornstein



- IPS - Praxisnah, informativ und aktuell. So präsentiert sich die neuste Serviceleistung der Initiative Pro Schornstein e.V. (IPS) im Internet. Mit dem so genannten IPS- Detailplaner können nahezu alle Fragen zu praktischen Einbausituationen geklärt werden, die sich mit dem Einsatz einer zeitgemäßen Schornsteinanlage ergeben.



Aktuelle Vorschriften aus der Abgastechnik (z.B. die DIN 18160) finden genauso Berücksichtigung, wie die Energieeinsparverordnung (EnEV). Egal, ob es um den Anschluss von Feuerstätten, die Einbindung in die Dachhaut oder den Aufbau einer hinterlüfteten Abgasleitung geht: Das Programm stellt die Situationen anhand animierter Schnittgrafiken nachvollziehbar dar und bietet somit eine wertvolle Hilfestellung für alle Planer und Verarbeiter.



Der IPS- Detailplaner wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) entwickelt und steht unter www.proschornstein.de kostenloser Service zur Verfügung.

Flyer Umweltschutz

Ein Flyer zum Thema Umweltschutz

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

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zum Schornsteinfeger

Die USDH

Unternehmerschule

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des Handwerk

Energieeinsparung

Die Umwelt schonen

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