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Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Rheinland-Pfalz
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ZUSAMMENARBEITS - RICHTLINIE



zwischen den



Fachgruppen Kachelofen- und Luftheizungsbau Rheinland-Pfalz



und dem



Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks für Rheinland-Pfalz (L-11)



Jede Feuerungsanlage ist nach dem geltenden Baurecht zu errichten.



Jede Errichtung oder Änderung einer Feuerungsanlage ist mit einer Meldung an den Bezirksschornsteinfegermeister vorher einzuleiten.



Der § 62 der LBauO vom 24.11.1998 behandelt genehmigungsfreie Vorhaben.



Nach Abs. 1 Nr. 2a bedürfen Feuerstätten keiner Baugenehmigung, wenn sie nachweislich von einem Fachunternehmen errichtet werden. Als Nachweis des Fachunternehmens ist eine Fachunternehmerbescheinigung dem zuständigen BSM bei der Freigabe nach § 79 der LBauO vom 24.11.1998 vorzulegen.



Diese Regelung würde bei einigen Feuerstätten einen nicht zu rechtfertigenden Aufwand bedeuten. So ist bei der Aufstellung von Einzelfeuerstätten für flüssige und feste Brennstoffe (Ölöfen, Kohleöfen, Kaminöfen) die Vorlage der Fachunternehmerbescheinigung nicht erforderlich. In diesen Fällen genügt es, wenn der zuständige BSM die sichere Benutzbarkeit des Schornsteins, die sichere Abführung der Abgase bzw. Rauchgase, den ordnungsgemäßen Anschluss der Feuerstätte an den Schornstein sowie die Anforderungen an den Brandschutz und die Sicherstellung der ausreichenden Verbrennungsluftversorgung bei der Freigabe nach § 79 der LBauO. vom 24.11.1998 bescheinigt.



Bei der Errichtung von Einzelfeuerstätten für gasförmige Brennstoffe (Gasheizöfen, Vorratswasserheizer, Durchlaufgaswasserheizer, Einsatzofen) ist die Vorlage einer Fachunternehmerbescheinigung erforderlich, da es sich hierbei nicht um eine Aufstellung, sondern um eine Errichtung handelt. Bei Gaseinzelfeuerstätten reicht anstelle der Fachunternehmerbescheinigung die Vorlage des Gasantrages aus, da dieser auch nur von einem Fachunternehmen gestellt werden kann.



Das Erstellen von Abgasanlagen, wie Schornsteine, Abgasleitungen und Verbindungsstücke gehört zum Tätigkeitsbereich des Kachelofenbauers.



Für das Einziehen von Abgasrohren gelten folgende Grundsätze:



Die Eignung und Zulassung der einzuziehenden Rohre ist nachzuweisen (Zulassungsbescheid, Prüfzeugnis bzw. Gutachten).



Der vorhandene Schornstein muss dazu geeignet sein. Die Eignung ist vom zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister festzustellen.



Der durch das Einziehen entstehende verringerte Schornsteinquerschnitt muss der Nennwärmeleistung der Feuerstätte(n) angepasst sein.



Im Zweifelsfalle ist der Nachweis zu erbringen (Berechnung nach DIN 4705).



Erst nach Rücksprache mit dem Bezirksschornsteinfegermeister darf mit der Errichtung oder Änderung der Feuerstätte begonnen werden.



Das gilt auch für das Einziehen von Abgasrohren nach Abs. 2.3.



Die Feuerungsanlage darf erst in Betrieb genommen werden, wenn eine Bescheinigung des Bezirksschornsteinfegermeisters über die Tauglichkeit der Schornsteine und über die sichere Benutzbarkeit der Feuerungsanlage vorliegt.



Probeheizen, Notheizen bei Frostgefahr ist keine Inbetriebnahme nach dieser Vereinbarung gemäß 1. BImSchV. (Dauerbetriebszustand)



Ohne Zustimmung des Bezirksschornsteinfegermeisters können Feuerstätten in Notfällen (Frostgefahr, samstags, sonntags) ausgetauscht werden, wenn nachträglich aufgrund des ?Antrages? die Zustimmung eingeholt wird.



Partner Heizungsanlage

Ihre Partner für Heizungsanlagen

Fachverbände Sanitär-Heizung-Klima Pfalz

Landesinnungsverband Schornsteinfegerhandwerks Rheinland-Pfalz



Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,



Ozonloch, Waldsterben, saurer Regen...



Viele von uns im täglichen Gebrauch selbstverständlich gewordene Dinge nehmen durch ihre Produktion, den Betrieb und die Entsorgung Einfluss auf unsere Umwelt. Die Zusammenhänge sind oft komplex und vielfältig und für viele Bürger nicht immer nachvollziehbar.



Wir alle sind aufgerufen unsere Erde an die nachfolgende Genera­tionen noch lebenswert zu übergeben, Umweltschutz ist dringender denn je.



Für den Bereich Ihrer Heizungsanlage stehen Ihnen zwei kompe­tente Partner zur Seite, deren Tätigkeit sich zu Ihrem Nutzen und zum Allgemeinwohl ergänzen,



der Bezirksschornsteinfegermeister

und

der Fachbetrieb der Installateur- und Heizungsbauer-Innung.



Während der Schornsteinfeger die abgasseitige Überprüfung und Messung ihrer Feuerungsanlage übernimmt, kümmert sich der In­stallateur und Heizungsbauer um die Gerätetechnik und Wartung der Heizungsanlage sowie den ordnungsgemäßen Zustand der Brennstoffversorgung. Beide Handwerker sorgen dafür, dass Ihre Heizung betriebssicher und energiesparend und damit kostengüns­tig arbeitet. Die jeweiligen erforderlichen Arbeiten der beiden Fachleute richten sich nach den individuellen Gegebenheiten Ihrer Heizungsanlage. Unterschiede entstehen durch die Geräteleistung, die Geräteart, den Brennstoff und die Art der Abgasabführung und Verbrennungsluftversorgung.



Zur besseren Übersicht sind nachfolgenden Seite unterschiedlichen Tätigkeiten aufgelistet:



Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Informationen zur Ausbildung
zum Schornsteinfeger

Die USDH

Unternehmerschule

Infos zur Unternehmerschule
des Handwerk

Energieeinsparung

Die Umwelt schonen

Infos zum Thema
Energieeinsparung