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Kaminöfen im Kommen


Schornsteinfeger prüfen alle Voraussetzungen!

Sie sind romantischer Seelenwärmer und echter Hingucker, lassen mit ihrem lebendigen Flammenspiel die Hektik des Alltags vergessen und bringen mit dem Knistern und Knacken duftenden Holzes die Natur ins Wohnzimmer. "Kaminöfen liegen derzeit voll im Trend", bestätigt Heinz Hatz, Produktmanager beim Verbund der deutschen Kachelofen- und Luftheizungsbaubetriebe.

Die erste Grundsatzentscheidung für einen Kaminofen ist die des Standorts. "Bereits vor dem Kauf sollten Sie sich mit dem zuständigen Schornsteinfeger beraten" , empfiehlt Christian Schmahl, Sprecher des Bundesverbandes der Bezirksschornsteinfeger. Er beurteilt vor Ort, ob es einen Schornstein gibt, der auch definitiv mit einem Kaminofen genutzt werden darf. Entscheidend dafür sind Höhe und Durchmesser des Schornsteins sowie mögliche weitere, an den selben Schornstein angeschlossene Feuerstellen.

Außerdem muss der Raum, in dem der Ofen genutzt werden soll, Mindestmaße erfüllen: Pro Kilowatt Nennwärmeleistung muss der Rauminhalt nach Angaben des Verbandssprechers mindestens vier Kubikmeter betragen. Das Verbindungsstück des Kaminofens kann direkt nach hinten in die Wand oder zunächst nach oben und dann in einem rechten Winkel in die Wand geführt werden. "Bei vier von fünf Kaminen sind heute beide Varianten möglich. Die Rohrführung ist letztlich nur eine ästhetische Frage", erläutert Hatz, Verbindlich vom Hersteller vorgeschrieben ist nur der notwendige Abstand zur Wand.

Gesetzlich vorgeschrieben sind bei Böden aus brennbaren Stoffen wie Teppich, Dielen oder Laminat eine Unterlage aus nichtbrennbarem Material. Eine Platte aus Stahl, Glas, Kupfer oder Schiefer schützt den Boden 50 Zentimeter vor und 30 Zentimeter neben dem Kaminofen vor möglichen Funken.

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf ist, dass der Kaminofen ein CE- oder ein Ü-Kennzeichen mit einer Registriernummer trägt. Nur Geräte mit diesen Prüfzeichen dürfen auch genutzt werden. Ist der Ofen angeschlossen und betriebsbereit, muss er vom Schornsteinfeger abgenommen werden. "Er prüft zum Beispiel, ob alle Brandschutzabstände eingehalten und der Fußbodenschutz ausreichend ist", sagt Schmahl. Der Schornsteinfeger stellt eine Abnahmebescheinigung aus, dass die Feuerstätte betriebs- und brandsicher betrieben werden darf.

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