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Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Rheinland-Pfalz
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25 Jahre Berufs- Bildungs- Stätte


Die ?schwarze Zunft? lernt in Kaiserlautern.
Jubiläum: 25 Jahre Berufsbildungsstätte (BBS) des Schornsteinfegerhandwerks


Der ?schwarze Mann? hatte Grund zum Feiern. Das Schornsteinfeger-handwerk Rheinland-Pfalz veranstaltete Jubiläumsfeier und Tag der offnen Tür mit geladenen Gästen.

Mehr als 100 Gäste folgten der Einladung des Landesinnungsverbandes (LIV). Landesinnungsmeister (LIM) Hans-Joachim Ciupek begrüßte den Ehrengast Staatssekretär Eymael und viele weitere Gäste von Rang und Namen. In seiner Rede würdigte LIM Ciupek die Leistungen seiner Vorgänger und aller am Erfolg der BBS beteiligten Kollegen und Referenten mit feierlicher Überreichung von Urkunden.



LIM Ciupek zeichnete den Werdegang der BBS von der Grundsteinlegung bis heute - 25 Jahre BBS-KL - 932 Meisterabsolventen ? 923 Auszubildende ? 900 Asbest-Sachkundige ? 850 Anstoßenergieberater ? 225 B-Bewerber ? 202 Gebäudeenergieberater HWK ? 72 Word Absolventen.

Der ?schwarze Mann? hat sich bisher allen Herausforderungen gestellt und diese gut gemeistert. Mit dem gleichen Elan wird an der Zukunft gearbeitet und mitgestaltet, siehe Sachkundelehrgänge mit Asbest oder Anstoßberatung zur Energieeinsparung. Die nächste Zusatzqualifikation wird der Gebäudeenergieberater des Handwerks sein, kommt doch der Schornsteinfeger in alle Gebäude und kann mit seiner neutralen Stellung die Energieeinsparung und CO-2 Minderung weiter voranbringen. 202 Kollegen besitzen bereits diese Qualifikation. Hier möchte das Schornsteinfegerhandwerk eine Dienstleistung anbieten die bisheriges Wissen mit zukünftigem verbindet. Rund um das Gebäude kann der Schornsteinfeger dem Hausbesitzer mit Rat und Tat zur Seite stehen, gerade weil er schon zur Familie gehört und neutral geblieben ist. Das Schornsteinfegerhandwerk setzt auf qualifizierte Aus- Fort- und Weiterbildung. Jeder Bezirksschornsteinfegermeister (BSM) kommt jährlich für 4 Tage zur Vollzeitschulung nach Kaiserslautern.

Fast alle Schornsteinfeger sind in den Innungen organisiert und ziehen am gleichen Strang. Einer für Alle , Alle für Einen.



Die Festrede zum 25-jährigen Jubiläum hielt Staatssekretär Eymael. Er hatte gute Botschaften mitgebracht. Hier einige Auszüge aus seiner Rede: Gut ausgebildete Fachkräfte sind das wichtigste unserer Wirtschaft. Dem Schornsteinfeger von heute obliegt über den Brandschutz hinaus, eine Vielzahl von wichtigen Aufgaben im Bereich des Umweltschutzes und der Beratung in Energiefragen.

Für Schornsteinfeger besteht weiter der Meisterprüfungszwang als Voraussetzung zum Bezirksmeister, auch wegen dem notwendigen und komplexen Wissen zum Schutz des Einzelnen und der Allgemeinheit. Bei den Aufgaben der Schornsteinfeger aus dem Bereich des Brand- und Umweltschutzes handelt es sich nicht um private Bedürfnisse, sondern um Aufgaben im öffentlichen Interesse. Die ordentliche Erledigung dieser wichtigen Aufgaben ist unter Wettbewerbsbedingungen nicht gewährleistet. Für den Schornsteinfeger spricht vor allem, dass er neutraler Fachmann ist, der keine wirtschaftlichen Interessen verfolgt.

Eine Privatisierung des Schornsteinfegerwesens muss nicht zwangsläufig zu niedrigeren Schornsteinfegergebühren führen. So lagen zum Beispiel in einigen Schweizer Kantonen die Gebühren bzw. Preise nach der Privatisierung höher als bei dem zuvor staatlicherseits regulierten System. Weitere Kantone, die ebenfalls eine Privatisierung des Schornsteinfegerwesens erwogen hatten, haben daher hiervon wieder Abstand genommen. Aus den dargelegten Gründen ist die Landesregierung der Auffassung, dass sich das Schornsteinfegerwesen bewährt hat. Es macht wenig Sinn bewährte Strukturen ohne Not zu zerschlagen, wenn bessere Lösungen nicht in Sicht sind

Gute Leistung kann nur jemand erbringen, der gut ausgebildet ist. Das Berufsbildungszentrum des Schornsteinfegerhandwerks leistet vorbildliche Aus- und Fortbildungsarbeit. Hierfür danke ich den hier tätigen Menschen und dem Landesinnungsverband der Schornsteinfeger als Träger der Einrichtung. Gut ausgebildetes Personal ist die wichtigste Ressource. Gerade die Schornsteinfeger, die ihre Leistungen nicht im Wettbewerb erbringen, müssen in besonderem Maße durch gute Leistungen und hohes fachliches Können überzeugen.

Dies können sie nur, wenn ihnen das nötige Rüstzeug in Einrichtungen wie diesem Berufsbildungszentrum vermittelt wird. Ich gratuliere daher nochmals ganz herzlich zum 25-jährigen Bestehen des Berufsbildungszentrums des Schornsteinfegerhandwerks.

Mit einem gelungenen Resümee setzte der stellvertretende LIM Wolfgang Itzerodt den Schlusspunkt der Veranstaltung und leitete zum Bankett über. Nach der Stärkung am Büffet, konnten alle den aktuellen Stand der BBS besichtigen und sich vom vorzüglichen Zustand der Einrichtung überzeugen. Ehemalige und aktuelle Unterweiser erläuterten den berufsfremden Gästen viele Details über die nach DIN ISO 9001 und 14001 zertifizierte BBS. In Rheinland-Pfalz ticken die Ausbildungsuhren für das Schornsteinfegerhandwerk in Kaiserslautern: Einigkeit macht stark.

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